Der MSC Puma Kuppenheim, der MSC Ubstadt-Weiher und der MSC Taifun Mörsch stehen nach den klaren Hinspielerfolgen so gut wie sicher im Halbfinale der diesjährigen Play-Offs. Die drei Südligisten können also entspannt in die Rückspiel am kommenden Wochenende gehen. Spannend bleibt es nach dem knappen Hinspielerfolg des MSC Comet gegen Seelze eigentlich in nur noch einer Partie.

    Schon am frühen Samstagabend ist der MSC Jarmen beim MSC Ubstadt-Weiher zu Gast. Das Hinspiel gewann der MSC Ubstadt-Weiher klar mit 6:2 in Mecklenburg-Vorpommern. Darum ist das Rückspiel für den Südzweiten eine angenehme Pflichtaufgabe. „Wir gehen das Rückspiel mit voller Konzentration und Siegeswillen an – wie bei jeden Spiel“, so Ubstadt-Weihers Dennis Ring. Trotzdem schaut Ring auch schon auf das Halbfinale: „Der Gegner steht da ja noch nicht fest, aber auch da sind sind wir hochmotiviert, da das Finale im eigenen Stadion sein wird.“ Jarmen will sich aber in diesem Viertelfinalrückspiel noch einmal so teuer wie möglich verkaufen und eine starke Saison krönen. „Wir wissen wir stark Ubstadt-Weiher vor allem auch zuhause ist. Aber wir werden auf jeden Falle alles geben und ein gutes Spiel machen“, so Jarmens Robert Vaegler. Anpfiff in der Motoball-Arena in Ubstadt-Weiher ist um 18 Uhr. 

    Am Sonntagnachmittag um 15 Uhr empfängt der MSC Puma Kuppenheim den MSF Tornado Kierspe im Stadion an der Eichetstraße. Nach dem klaren 10:3-Sieg im Sauerland kann es der Südmeister im Rückspiel vor heimischen Publikum etwas ruhiger angehen. Gegen den Nordvierten wird der MSC Puma Kuppenheim aber nichts anbrennen lassen. Alles andere als ein klarer Sieg wäre eine große Überraschung. Zudem will der Südligist die Spannung vor dem Halbfinale weiter nach hochhalten. Das sieht auch Jannis Schmitt vom MSC Puma so: „Jedes Spiel geben wir über 100 Prozent, damit auch die Einstellung in den kommenden Spielen immer richtig ist. Kein Gegner darf unterschätzt werden.“

    Ebenfalls um 15 Uhr tritt der MSC Taifun Mörsch sein Rückspiel beim MSC Pattensen an. Nach dem 16:3-Kantersieg des amtierenden deutschen Meisters im Hinspiel, ist auch dieses Duell schon so gut wie entschieden. Trotzdem freut sich Pattensens Spielertrainer Tobias Hahnenberg auf die Partie am kommenden Sonntag: „Die Motivation fürs Rückspiel ist weiterhin da. Wir wussten alle, dass der Taifun einige Klassen besser ist als wir. Aber dass wir im letzten Viertel in Mörsch so stark nach gelassen haben, war schon bitter. Jetzt hoffen wir, dass es ein spannendes und faires Spiel wird und vielleicht ist ja die ein oder andere Überraschung noch drin.“ 

    Spannend wird das Rückspiel zwischen dem 1. MSC Seelze und dem MSC Comet Durmersheim. Nach dem 5:3-Hinspielerfolg geht der Südligist mit einem leichten Polster in die Partie im Stadion am Kanal. Trotzdem muss der Altmeister gegen den Nordmeister alles in die Waagschale legen, um das Halbfinale zu erreichen. In Seelze ist man hochmotiviert. Im vergangenen Jahr scheiterte man noch an Durmersheim, nun will der Nordmeister endlich unter die letzten Vier einziehen. „Ich denke, wir haben in Durmersheim ein gutes Ergebnis erzielt. Jetzt heißt es, unseren Heimvorteil zu nutzen und effektiver zu spielen“, findet Seelzes Goalgetter Dovydas Zilius. Anpfiff ist am Samstagnachmittag um 15 Uhr. 

    Die Viertelfinalrückspiele im Überblick:

    Samstag, 28. September, 18 Uhr:

    MSC Ubstadt-Weiher – MSC Jarmen

    Sonntag, 29. September, 15 Uhr:

    MSC Puma Kuppenheim – MSF Tornado Kierspe

    MSC Pattensen – MSC Taifun Mörsch

    1.MSC Seelze – MSC Comet Durmersheim

    Wer folgt Philippsburg und Budel ins Halbfinale der Platzeriungsrunde?

    Nach dem Kantersieg im Hinspiel steht der MBV Budel schon so gut wie sicher im Halbfinale. Auch der MSC Philippsburg kann nach der Spielabsage im Hinspiel für die nächste Runde planen. Allerdings kämpfen Halle und Malsch noch um die letzten Plätze. Zudem kann sich ein „Lucky Looser“ noch auf das Halbfinale in der Platzeriungsrunde freuen.

    Am Samstagnachmittag um 16 Uhr muss der MBC Kierspe beim MBV Budel antreten. Nach der herben 4:18-Klatsche wollen sich die Sauerländer im Rückspiel rehabilitieren und eine bessere Leistung zeigen. Am Einzug des MBV Budels ins Halbfinale wird sicher aber nicht viel ändern. Zu groß ist der Vorsprung der Niederländer, die in diesem Jahr außerdem den Hattrick schaffen. Bereits zum dritten Mal wird die Platzierungsrunde ausgetragen und bislang konnte der MBV den Titel zweimal gewinnen. „Wir können es jetzt im Rückspiel erst einmal ein wenig ruhiger angehen“, so Miel Looijmans. Das große Ziel bleibt aber weiter im Auge. 

    Nach dem der MSC Kobra Malchin das Hinspiel in Philippsburg aus Spielermangel hat absagen müssen, wurde der Nordligist vom weiteren Spielbetrieb in den Platzierungsspielen ausgeschlossen. Die Malchiner haben darum auch das Rückspiel abgesagt. Damit seht der MSC Philippsburg kampflos im Halbfinale.

    Spannend wird es am Sonntag um 15 Uhr in Halle. Dann empfängt der 1. MBC 70/90 Halle den MSC Malsch. Im Hinspiel setzte sich der Nordligist knapp mit 7:6 durch und sieht sich selbst in der besseren Ausgangsposition. Trotzdem hat sich Malsch keinesfalls aufgegeben. „Wir wollen noch eine Schippe drauflegen und in Halle gewinnen“, so Alexander Kleinbichler vom MSC Malsch. Zudem lockt mit einem knappen Ergebnis auch die „Lucky Looser“-Regel für beide Teams. So zieht auch der „beste Verlierer“ in die Runde der letzten Vier ein. 

    Die Viertelfinalrückspiele in der Platzierungsrunde:

    Samstag, 28. September, 16 Uhr:

    MBV Budel – MBC Kierspe

    Sonntag, 29. September, 15 Uhr:

    1.MBC 70/90 Halle – MSC Malsch 

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