In einem unterhaltsamen Finale des ADAC Motoball-Pokals setzte sich der MSC Taifun Mörsch am Ende klar mit 7:3 gegen den MSC Puma Kuppenheim durch und holte damit den ersten Titel der diesjährigen Motoball-Saison. „Wir hatten von Beginn an das Spiel im Griff und hatten die Spieler, die mit dem Platz besser zurechtgekommen sind. Der Sieg war verdient für uns“, freute sich Bernd Schäfer. Der sportliche Leiter des Rekordmeisters war vor allem die gute Vorbereitung der Schlüssel zum Erfolg: „Wir haben den Gegner analysiert und die richtigen Schlüsse gezogen.“ Justin Tichatschek brachte den MSC Taifun in der 18. Minute mit 1:0 in Führung. Jannis Schmitt glich in der 20. Minute zwar aus, aber im zweiten Viertel konnte Mörsch besser ausspielen. Jan Zoll (33.) und Manuel Fitterer (39.) erzielten die 3:1-Halbzeitführung. „Wir sind in vielen Phasen nicht mit dem Platz zurechtgekommen. Man muss aber auch zugeben, dass der Taifun einfach besser war und wir heute nie in unseren Spielfluß gekommen sind“, meinte Puma-Sportleiter Markus Dieringer.

    Der MSC Puma gab sich nicht auf und im dritten Viertel keimte bei den Puma-Fans unter den 650 Zuschauern im Durmersheimer Oberwald-Stadion kurz Hoffnung auf. Dominik Mückenhausen (52.) verkürzte und Jannis Schmitt (60.) glich sogar zum 3:3 aus. Doch der Taifun schlug im Gegenzug zurück und Jan Zoll brachte den Rekordmeister mit Viertelende mit 4:3 in Führung. Zoll war in der 66. Minute erneut erfolgreich zum 5:3. Danach versuchte der MSC Puma noch einmal alles, doch der MSC Taifun hatte nur Platz für Konter. Justin Tichatschek (78., 80.) machte dann alles klar zum verdienten 7:3-Sieg des MSC Taifun. „Die Stimmung ist natürlich richtig gut bei“, so Bernd Schäfer. „Wir wollen natürlich jetzt den Schwung mit in die Liga nehmen. Am Freitag geht es in der Bundesliga gleich wieder gegen Kuppenheim. Unser Ziel ist es natürlich, das Finale in unserem Stadion zu erreichen.“ Beim MSC Puma war dagegen die Stimmung bedrückt. „Das war insgesamt eine schwache Leistung von uns. In der Liga müssen wir ein anderes Gesicht zeigen und am kommenden Freitag gegen den Taifun gleich damit anfangen“, so Markus Dieringer.

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