Der MSC Taifun Mörsch und der MSC Puma Kuppenheim bestreiten das Endspiel 2019 um die deutsche Meisterschaft. Der Taifun setzte sich im Halbfinalrückspiel beim MSC Ubstadt-Weiher durch. Der Puma gewann auch das Rückspiel gegen den MSC Comet Durmersheim klar.

    Die über 1.200 Zuschauer, die am Samstagabend den Weg in die Motoball-Arena zu Ubstadt-Weiher fanden, sahen eine Demonstration des Willens und der Stärke vom alten und vielleicht bald auch neuen deutschen Meister. Der MSC Taifun Mörsch gewann beim MSC Ubstadt-Weiher nach dem 6:6-Hinspiel das Rückspiel völlig verdient mit 9:6 und steht erneut im Finale. „Der MSC Taifun hat einfach taktisch clever gespielt. Sie haben uns konsequent geblockt“, so Ubstadt-Weihers Vorsitzende Sabine Klütz. „Mir war schon zur Halbzeit klar, dass es sehr eng für uns werden wird.“ Am Ende gewann der MSC Taifun mit 9:6 und kann sich aufs Endspiel freuen. Überragender Akteur auf Seiten des Titelverteidigers war Patrick Palach. Er brachte seine Farben auch nach 17 Minuten mit 1:0 in Führung. Bis zur Halbzeit bauten Palach (36.) und Manuel Fitterer (21.) beim zwischenzeitlichen Anschlusstreffer von Kevin Fröhlich (22.) auf 3:1 aus. Nach der Halbzeit gelang Fitterer in der 47. Minute das 4:1 für die Gäste. Anschließend kamen dann aber die Hausherren besser ins Spiel. Fröhlich verwandelte einen Elfmeter in der 50. Minute zum 2:4. Neun Minuten später gelang Luca Böser der 3:4-Anschlusstreffer. Doch der MSC Taifun Mörsch war an diesem Abend einfach präsenter und schlug postwendend zurück. Palach erhöhte kurz vor Viertelende auf 5:3. „Der Taifun hat einfach auch im richtigen Moment die Tore gemacht“, musste Sabine Klütz nach Schlusspfiff einräumen. Palach war auch in der 62. Minute zum 6:3 erfolgreich. Danach sahen die Zuschauer einen offenen Schlagabtausch. Trotzdem hatte man nie das Gefühl, dass die Gäste die Partie noch aus der Hand geben würden. Böser verkürzte in der 63. Minute auf 4:6, ehe Fitterer eine Minute später das 4:7 erzielte. Böser gelang in der 65. und 69. Minute mit zwei Treffern noch der 6:7-Zwischenstand. Letzte Zweifel zertreuten dann aber Palach (71.) und Fitterer (80.). „Es war ein Spiel auf Augenhöhe“, meinte der starke Palach nach der Partie. „Wir wollten allerdings den Sieg mehr und haben am Ende verdient gewonnen.“

    Im Finale am 26. Oktober in Ubstadt-Weiher wartet nun der MSC Puma Kuppenheim. Nach dem klaren 8:3-Hinspielerfolg, gewann der Südmeister auch das Rückspiel im heimischen Stadion an der Eichetstraße klar. Mit 15:3 setzte sich Kuppenheim ohne Mühe gegen den MSC Comet Durmersheim durch. Überschattet wurde die Partie allerdings von der Verletzung Benjamin Walz, der vom Durmersheimer Gero Perlic nach seinem Tor zum 10:3 in der 47. Minute vom Motorrad geholt wurde. Walz prallte gegen die Bande und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden. Perlic sah folgerichtig die Rote Karte. Der MSC Puma dominierte die Partie vor den rund 650 Zuschauern. Nur im ersten Viertel konnten die Gäste einigermaßen mithalten. Max Schmitt brachte die Hausherren nach zehn Minuten mit 1:0 in Führung. Gennadii Mitc drehte kurzzeitig die Partie mit seinen beiden Treffern in der 11. und 12. Minute zum 2:1 für den Altmeister. Der MSC Puma wollte sich aber an diesem Nachmittag die Butter nicht vom Brot nehmen. Max Schmitt brachte mit zwei Toren in der 12. und 16. Minute den MSC Puma mit 3:2 in Führung. Bis zur Halbzeit machte Kuppenheim dann alles klar. Benjamin Walz gelang ein Viererpack (23., 30., 36., 37.) zum 7:2. Mitc verkürzte noch einmal in der 38. Minute zum 7:3. Walz konnte kurz vor der Halbzeit noch das 8:3 erzielen. Die Partie war damit entschieden. Trotzdem kochten die Emotionen – wie im Hinspiel – weiter hoch. In der 46. Minute erhöhte Max Schmitt auf 9:3. In der 47. Minute foulte Gero Perlic Benjamin Walz beim Torschuss. Der Ball landete hinter der Linie zum 10:3, allerdings krachte Walz auch in die Bande und konnte nicht mehr weitermachen. Er musste zur weitere Behandlung ins Krankenhaus. Die Partie musste für einige Zeit unterbrochen werden. Der MSC Puma konnte dann im Anschluss weitere Treffer erzielen. Max Schmitt erhöhte in der 52. Minute auf 11:3. Im letzten Viertel ging das Schützenfest munter weiter. Dominik Mückenhausen erhöhte in der 62. Minute auf 12:3. Max Schmitt markierte in der 63. Minute das 13:3. Robin Benz gelangten dann in der 66. und 74. Minute die letzten Treffer zum 15:3-Endstand.

    Budel steht gegen Malsch im Finale der Platzierungsrunde

    Der MBV Budel steht nach dem Rückspielsieg im Finale der Platzeriungsrunde. Der Titelverteidiger trifft dort auf den MSC Malsch.

    Vor den 150 Zuschauern gelang den Gästen aus den Niederlanden ein Blitzstart. Schon nach wenigen Minuten führte der MBV Budel beim 1. MBC 70/90 Halle mit 5:1. Vier Mal war Miel Looijmans und einmal Sven Neijssen für die Gäste erfolgreich. Marc Wochatz gelang das zwischenzeitliche 1:2. Im zweiten Viertel konnten die Hausherren die Partie ausgeglichener gestalten. Marc Wochatz gelang in der 31. Minute das 2:5. Miel Looijmans stellte drei Minuten später den alten Abstand wieder her. Marc Wochatz verkürzte im Gegenzug auf 3:6, ehe Ferry van Beek in der 37.Minute auf 7:3 für den MBV erhöhte. Auch im dritten Viertel war es eine Partie auf Augenhöhe. Marc Wochatz verkürzte in der 42. Minute auf 4:7. Miel Looijmans gelang in der 54. Minute das 8:4 für Budel. Auch im letzten Abschnitt sahen die Zuschauer eine muntere Partie. Marc Wochatz gelangen in der 71. und 79. Minute Treffer Nummer fünf und sechs für Halle. Den Schlusspunkt setzte Miel Looijmans in der 79. Minute mit dem 9:6-Endstand. „Es war ein schönes und faires Spiel. Budel hat aber verdient gewonnen“, so Marc Wochatz vom 1. MBC Halle nach der Partie. Der MBV Budel steht nun vor dem „Titel-Hattrick“. Am kommenden Samstag, 19. Oktober, geht es für die Niederländer zum Finale in Malsch. Dort wartet ab 16 Uhr der MSC Malsch.

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