Die rund 2.000 Zuschauer im Erwin-Schöffel-Stadion sahen am Samstagabend ein intensives und spannendes Finale um die deutsche Motobal-Meisterschaft 2022. Am Ende konnte der MSC Puma Kuppenheim jubeln. Mit 3:2 bezwangen die Pumas den MSC Taifun Mörsch und holten sich damit die Motoball-Krone. Am Ende war es auch ein wenig Glück, dass der neue deutsche Meister MSC Puma heißt. „Das Spiel war hart umkämpft. Beide Mannschaften hatten einige Chancen. Im dritten Viertel sind mir zehn Minuten brutal in der Abwehr gestanden, weil der Taifun sehr viel Druck gemacht hat. Kurz vor Schluss hatte der Taifun noch zwei klare Chancen, wo unser Torhüter sehr gut pariert hat, beziehungsweise vorbeigeschossen wurde“, musste Puma-Kapitän Max Schmitt nach der Partie zugeben.

    Nach dem Schlusspfiff kannte der Jubel aber bei Spieler und Anhang der Gelb-Schwarzen kein Halten mehr. Nach dem verlorenen Finale im vergangenen Jahr gegen Ubstadt-Weiher holte man sich endlich den Meisterpokal nach Kuppenheim. „Bin schon stolz auf unsere Mannschaft, den Taifun im eigenen Stadion bei einem Finale zu schlagen ist schon eine Glanzleistung. Das Spiel war schon auf Augenhöhe und als kurz vor Ende des dritten Viertels der Ausgleich fiel, hatte ich schon bissel Bammel, dass das Spiel noch kippen könnte. Nach unserem Führungstreffer im letzten Viertel machte der Taifun ganz schön Druck und unser Torhüter musste einige Male in höchster Not retten. Schließlich brachten wir das Ding doch über die Runde und waren froh, als der Schiedsrichter abpfiff“, schilderte Puma-Vorstand Hans-Georg Prestenbach seinen Gemütszustand während und nach dem Nervenkitzel im Erwin-Schöffel-Stadion.

    Manuel Fitterer brachte den MSC Taifun nach sechs Minuten in Führung. Diese glich Jannis Schmitt in der 17. Minute aus. Jannis Schmitt war es dann auch, der den MSC Puma nach 31 Minuten mit 2:1 erstmals in Führung brachte. Weitere Tore sahen die Zuschauer vor der Halbzeit nicht mehr. Intensiv und spannend ging es auch im dritten Viertel weiter. In der 60. Minute konnte Fitterer unter dem Jubel der Taifun-Fans zum 2:2 ausgleichen. Der MSC Puma behielt aber die Konzentration und Jannis Schmitt war es erneut, der seine Farben in der 63. Minute mit 3:2 nach vorne brachte. Der MSC Taifun Mörsch machte anschließend großen Druck und schnürte Kuppenheim in die eigene Hälfte ein. Doch mit etwas Glück und dem überragenden Torhüter Sabri Akcay rettet der MSC Puma den knappen Vorsprung über die Zeit.

    Nach dem Schlusspfiff war die Enttäuschung aufseiten des MSC Taifun verständlicherweise groß. Trotzdem kann man über das Erreichte in diesem Jahr stolz sein. „Wir sind wahnsinnig stolz auf unsere Mannschaft und die erbrachte Leistung über die Saison und im Endspiel. Wir nehmen die positiven Dinge mit und bauen darauf weiter auf“, wirft Taifun-Sprecher Dustin Becker schon einmal einen positiven Blick nach vorne.

    Foto: MSC Puma Kuppenheim

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