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    Am Samstag verlangte der MBC dem MSF Tornado im Kiersper Derby alles ab. Am Ende gab es einen umkämpften Erfolg für den Favoriten.Der 1. MSC Seelze gab sich am Sonntag beim klaren Sieg gegen Kobra Malchin keine Blöße. Der große Sieger des 10. Spieltags heißt MSC Jarmen. Nach dem klaren Sieg gegen Pattensen kletterte Jarmen auf Rang vier.

    Über 400 Zuschauer sahen am späten Samstagnachmittag ein spannendes und umkämpftes Kiersper Derby. Am Ende freuten sich die „Gäste“ vom MSF Tornado, die einen 8:4-Sieg feiern konnten. Im Vorfeld wurde noch über die Höhe eines Tornado-Sieges spekuliert, so visierten die Tornado-Verantwortlichen laut eines Zeitungsberichts einen hohen zweistelligen Sieg an. „Wir haben aber gut dagegen gehalten“, freute sich die Katrin Grabs. Die zweite Vorsitzende des MBC Kierspe war mit der Leistung ihrer Mannschaft zufrieden. „Wir haben es dem Tornado sehr schwer gemacht und können mit dem Ergebnis sehr gut leben.“ Anders war die Gemütslage trotz des Sieges auf des Gegners Seite. „Wir sind in soweit nicht zufrieden, weil das Ergebnis nicht den Spielverlauf widerspiegelt. Wir waren in fast allen Belangen überlegen und haben die Vielzahl an Torchancen einfach nicht genutzt und so dem Gegner immer wider die Chance gegeben zurück zu kommen“, so Tornados Sportleiter Oliver Sinn. Die Tore für die Hausherren erzielten Simon Konopka, Patrick Kietzmann, Steven Blank und Steven Born. Für den MSF Tornado waren Louis Heller (4), Patrick Licht (2), Kevin Friedrich und Marcel Meier. Dank des Sieges festigte der MSF Tornado Kierspe den dritten Platz in der Motoball-Bundesliga Süd.

    Die erwartete Niederlage setzte es für den MSC Kobra Malchin am Sonntagnachmittag beim Spitzenreiter 1. MSC Seelze. Mit 16:2 gewannen die Niedersachsen und festigten – auch durch die gleichzeitige Niederlage von Pattensen – den ersten Platz in der Nordliga. Schon nach 20 Minuten führte Seelze durch Tore von Dovydas Zilius (9., 10.) und Stefan Schwarz (14., 15.) mit 4:0. Bis zur Halbzeit erhöhten die Gastgeber auch 8:0. Die Tore erzielten Leon Bobbert (23.) und Dovydas Zilius (26., 27., 32.). Nach der Halbzeit konnte Hannes Schulz in der 44. Minute den ersten Malchiner Treffer markieren. Dovydas Zilius konnte in der 44. und 50. Minute auf 11:1. Im letzten Viertel fielen zur Freude der rund 250 Zuschauer noch weitere Treffer. In der 61. Minute war es Vygandas Zilius, der auf 12:1 erhöhte. Robin Wenzlaff konnte in der 70. Minute den zweiten Treffer für die Kobras markieren. Mario Zimmermann (73.) und Bobbert mit einem Hattrick (75., 76., 78.) machten den Sack dann zu. Am Ende stand ein verdienter 16:2-Erfolg für Seelze. „Das Spiel war gut um zu rotieren und jedem Einsatzzeit zu geben. Schön war es, dass jeder diese Chance nutzte und selbst unsere Spielerin Mareike Hemmer gute Chancen erspielte und nur knapp scheiterte. Malchin hat sich trotz allem teuer verkauft“, freute sich Seelzes Sprecher Phil Stolte nach der Partie.

    Der große Sieger des Spieltags ist der MSC Jarmen. Die Mecklenburg-Vorpommern gewannen vor 545 Zuschauern überraschend klar mit 6:3 gegen den MSC Pattensen und kletterte dadurch auf den vierten Rang, der am Ende der Saison zur Teilnahme an den Play-Offs berechtigt. „Das war eine ganz starke Leistung von und. Die Freude ist natürlich dementsprechend groß“, so Jarmens Sportleiter Roland Kick. Bereits im ersten Viertel konnte Jarmen mit 2:0 in Führung gehen. Das erste Tor erzielte Miguel Gomez per Kopf und das zweite Max Tews. Im dritten Viertel verkürzte Pattensen auf 2:1 durch Tobias Hahnenberg. Im dritten Abschnitt konnten die Gastgeber die Führung auf 5:2 ausbauen Robert Vaegler erzielte zwei Treffer und Max Tews war einmal erfolgreich. Für Pattensen erzielte wiederum Hahnenberg ein Tor. Im vierten Viertel ließ sich Jarmen nicht mehr aus der Ruhe bringen. Nach dem 5:3 durch Hahnenberg und vertrieb Tews alle Zweifel und erzielte den viel umjubelten 6:3-Endstand.

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